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Informationen der Wirtschaftsförderung für die Wirtschaft und den Tourismus

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund ist zentraler Ansprechpartner für die Belange der Unternehmen im Landkreis Wittmund und informiert Sie nachfolgend über Hilfen und Fördermöglichkeiten, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus im Landkreis Wittmund aktiv und frühzeitig zu begegnen. (Überblick, Stand: 28. September 2020)

!!! ACHTUNG  !!! Anträge für die Corona-Überbrückungshilfe für die erste Förderphase (Fördermonate Juni bis August 2020) können nur noch bis zum 30. September 2020 eingereicht werden. Nachfolgeprogramm ist die 2. Förderphase der Corona-Überbrückungshilfe, welche vorauss. ab Oktober für die Fördermonate September bis Dezember 2020 gilt!

Informationen der Wirtschaftsförderung beim Landkreis Wittmund

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund informiert Sie nachfolgend über Hilfen und Fördermöglichkeiten, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus in Wittmund aktiv und frühzeitig zu begegnen.

Sollten sie zu ihrer konkreten Problemstellung keine Antworten oder Ansprechpartner in den bereitgestellten Informationen finden, wenden sie sich bitte per eMail an das Amt für Wirtschaftsförderung beim Landkreis Wittmund unter wirtschaftsfoerderung@lk.wittmund.de.

Wir sind bemüht, die zur Verfügung gestellten Informationen möglichst aktuell zu halten. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen und einer Vielzahl eingehender Anfragen bitten wir um Ihr Verständnis, wenn Informationen nicht immer aktuell gehalten werden können und sich die Beantwortung Ihrer Anfragen verzögert. Zudem weisen wir darauf hin, dass für die bereitgestellten Informationen und Verlinkungen keine Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit übernommen wird.

(Stand: 28. September 2020)

Welche Branchen sind von den Schließungen/Einschränkungen
des öffentlichen Lebens betroffen?

Auf Weisung der Niedersächsischen Landesregierung hat der Landkreis Wittmund am 13. Juli 2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, die den Maßnahmenkatalog zu den notwendigen Schließungen für den Publikumsverkehr und der Verbote im Einzelnen beinhaltet. Hierin sind die Branchen und Betriebe, die von den Schließeungen Einschränkungen erfasst werden, aufgeführt.

Die aktuelleste Fassung der Allgemeinverordnung des Landes Niedersachsens findet sich stets hier auf der Homepage unter dem Punkt Rechtliches.

Konkrete Fragen zur Definitionsauslegung  sind an die Koordinierungsstelle des Landkreises (Tel. 04462/86-7000, E-Mail: koordinierungsstelle@lk.wittmund.de) zu richten.

Übersicht Corona-Hilfsprogramme

Corona-Hilfsprogramme des Bundes und des Landes Niedersachsen
Die Unternehmensberatung MCON hat eine Übersicht über aktuelle Hilfs- und Förderprogramme zusammengestellt. Diese bietet einen ersten Überblick über die grundsätzlich in Frage kommenden Programme für verschiedene Zielgruppen. Zudem gibt sie grundlegende Hinweise zur Art der Förderung sowie den Förderkonditionen.


Förderübersicht MCON - Stand 25.09.2020

Förderübersicht MCON: Corona-Unterstützungsangebote für Vereine im Bereich Kultur und Soziales - Stand 25.09.2020

Corona Überbrückungshilfe seitens des Landes Niedersachsen und des Bundes

Förderphase 1: Förderzeitraum April 2020 bis August 2020

Wer kann Anträge stellen?

Kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb. 

Mittlere Unternehmen sind somit erstmals antragsberechtigt!


Welche Voraussetzung muss vorliegen?


Ein Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020, zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019. 

Was wird gefördert?

Förderzeitraum sind die Monate Juni bis 30. September 2020, je nach Umsatzrückgang werden 40-80% der betrieblichen Fixkosten erstattet. 

Maximale Förderhöhe?

  • Unternehmen bis 5 Beschäftigte max. 9.000 EUR

  • Unternehmen bis 10 Beschäftigte max. 15.000 EUR

  • Unternehmen bis 249 Beschäftigte max. 150.000 EUR

  • Härtefallregelung für Unternehmen bis 10 Beschäftigte, die sehr hohe Fixkosten haben (errechnete Überbrückungshilfe übersteigt Höchstsumme um das Doppelte).

Wie funktioniert das Verfahren?

  • Beratung und Antragstellung über eine/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in, vollständige Anträge werden über ein bundesweites Portal an die Bewilligungsstellen übermittelt.
  • Anträge können ab dem 10.07.2020 gestellt werden.
  • Die Beratungskosten gelten als Fixkosten und sind förderfähig.
  • Bewilligung und Auszahlung durch die NBank.
  • Nachweis der realisierten Umsätze und Fixkosten Antragstellung über eine/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in.
  • Schlussrechnung durch die NBank (sofern Umsatzentwicklung in der Realität besser war als im Antrag angenommen ggfls. Aufforderung zur Rückzahlung eines Teilbetrages)

Detailierte Informationen zur Überbrückungshilfe

Förderphase 2: Förderzeitraum September 2020 bis Dezember 2020

Folgende Änderungen werden in der zweiten Förderphase umgesetzt:

  • Flexibilisierung der Eintrittsschwelle:
    • Nachweis des Umsatzrückgangs um mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
    • Nachweis des Umsatzrückgangs um mind. 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Erhöhung der Förderhöchstsumme: max. 200.000 Euro (bisher: max. 150.000 Euro)
  • Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von max. 9.000 bzw. max. 15.000 Euro
  • Erhöhung der Fördersätze:
    • 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch (bisher: 80 % der Fixkosten)
    • 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % (bisher: 50 % der Fixkosten)
    • 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 % (bisher: bei mehr als 40 % Umsatzeinbruch)
  • Erhöhung der Personalpauschale von 10 % der förderfähigen Kosten auf max. 20 %
  • Künftig Nachzahlungen sowie auch Rückforderungen bei der Schlussabrechnung möglich

Informationen zu Corona-Krediten

KfW Schnellkredit für den Mittelstand (100% Haftungsfreistellung)

Die Bundesregierung hat einen weitergehenden KfW-Schnellkredit für den Mittelstand beschlossen, um die bisherige Mittelstandslücke in der Unterstützung der Unternehmen bei den Corona-bedingten Ausfällen zu schließen. Grundlage ist der am 3. April 2020 von der EU-Kommission veröffentlichte angepasste Beihilfenrahmen. Für den KfW-Schnellkredit stehen insgesamt 300 Milliarden Euro bereit.

Der KfW-Schnellkredit für den Mittelstand umfasst folgende Eckpunkte:

Zielgruppe: Unternehmen: 11 bis 249 Beschäftigte (mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt)

Kreditvolumen: bis zu drei Monatsumsätze des Jahres 2019, ◦maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten    maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit über 50 Beschäftigten.

Voraussetzungen: Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. Unternehmen müssen in 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre Gewinne erwirtschaftet haben.

Darlehenskonditionen: Zinssatz in Höhe von aktuell 3 Prozent, Laufzeit 10 Jahre.

Hafungsfreistellung: Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden.

Kreditbewilligung: Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Weitere Informationen: Der KfW-Schnellkredit


Niedersachsen-Liquiditätskredit

Bei den Anträgen für den Niedersachsen-Liquiditätskredit ist - anders als beim Sofortzuschuss-Programm - die Anmeldung über das Kundenportal der NBank erforderlich.

Wie sieht die Förderung aus?

Zielgruppe: freiberuflich Tätige, Kleinstunternehmen, kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro.

Umfang: bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten

Darlehensbetrag: 5.000 Euro bis 50.000 Euro

Darlehenskonditionen: 10 Jahre Laufzeit, in den ersten 2 Jahren zinsfrei, die NBank wird rechtzeitig vor Ablauf der ersten 2 Jahre ein Zinsangebot für die weitere Laufzeit unterbreiten; keine Besicherung erforderlich

Tilgung: 2 Jahre tilgungsfrei; vorzeitige ganz oder außerplanmäßige Tilgung ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung jederzeit möglich

Detaillierte Informationen zum Niedersachsen-Liquiditätskredit

Hotline der NBank:


KfW-Corona-Hilfe

Der KfW kommt die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. neben dem neuen Schnellkredit wurden auch bestehende Kreditprogramme verbessert.

Informationen & Kontakt

KfW-Seite: Corona-Hilfe für Unternehmen
• Hotline der KfW: 0800 539 9001

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten:

A:   für kleine Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen:

ERP-Gründerkredit–Universell:

    • Kleine und mittlere Unternehmen: bis zu 90 Prozent Risikoübernahmen
    • Große Unternehmen: bis zu 80 Prozent Risikoübernahme

B:   für Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt bestehen:

KfW-Unternehmerkredit:

    • Kleine und mittlere Unternehmen: bis zu 90 Prozent Risikoübernahmen
    • Große Unternehmen: bis zu 80 Prozent Risikoübernahme

Wie beantrage ich Kurzarbeitergeld?

Die Bundesregierung hat die Bedingungen für das Kurzarbeitergeld verbessert. Kurzarbeitergeld kann wesentlich dazu beitragen, dass Arbeitnehmer während einer wirtschaftlichen Durststrecke nicht entlassen werden müssen und den Unternehmen – sobald sich die Lage wieder verbessert – weiterhin zur Verfügung stehen. Die Bundesagentur für Arbeit hat am 17. März 2020 über die Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld wie folgt informiert.

Die wichtigsten Neuerungen im Einzelnen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.
  • Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur oder
  • unter der Hotline der Arbeitsagentur: 0800 45555 20


Für die Beantragung von Kurzarbeitergeld ist die örtliche Arbeitsagentur zuständig.

Bundesfinanzministerium: pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019 möglich (Liquiditätshilfe für kleine Unternehmen und Soloselbständige)

Das Bundesfinanzministerium hat am 24. April 2020 das Rundschreiben „Corona-Sofortmaßnahme: Antrag auf pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019“ veröffentlicht:

Unternehmen, die coronabedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, können ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträge bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr.

Mit dieser Maßnahme soll für kleine Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur und im Gastrobereich notwendige Liquidität geschaffen werden, unabhängig davon, ob die Geschäfte weiterhin geschlossen bleiben oder wieder geöffnet wurden. Die mit dieser steuerlichen Regelung ermöglichte Liquiditätshilfe für die Unternehmen wurde auf ein Gesamtvolumen von drei bis vier Milliarden Euro geschätzt. Dieses betrifft nur die Vorauszahlungen bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer. Die Gewerbesteuer ist damit von dieser Regelung nicht unmittelbar betroffen.

Für weitere Einzelheiten verweisen wir auf die Informationen des Bundesfinanzministeriums.

FAQ-Liste "Corona" (Steuern) des Bundesfinanzministeriums über steuerliche Maßnahmen

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat auf seinen Internetseiten eine Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten (sog. FAQ-Liste „frequently asked questions“) über steuerliche Maßnahmen veröffentlicht, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

Der Deutsche Landkreistag (DLT) teilt hierzu mit:

„Mit einem FAQ ‚Corona‘ (Steuern) (in der Fassung vom 6.4.2020) gibt das Bundesministerium der Finanzen einen kurzen Überblick über die näheren Einzelheiten verschiedener steuerlicher Erleichterungen, die beschlossen wurden, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten und die Liquidität bei durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu verbessern.
Das Dokument soll laufend an die aktuelle Situation und die sich ergebenden Fragestellungen angepasst werden und ist auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen abrufbar (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/2020-04-01-FAQ_Corona_Steuern.html?cms_pk_kwd=06.04.2020_FAQ+Corona+Steuern+&cms_pk_campaign=Newsletter-06.04.2020).
Der Überblick umfasst allgemeine verfahrensrechtliche Hinweise, Ausführungen zur Stundung und den Erlass von Steuern, zur Außenprüfung, zur Lohnsteuer und abschließend allgemeine Hinweise.“

Einzelheiten bitten wir der FAQ-Liste “Corona“ Steuern zu entnehmen.

Neuer Beratungskosten-Zuschuss des Bundes für betroffene Unternehmen und Freiberufler bis 4.000 Euro (100 Prozent)

Die Auswirkungen des Coronavirus haben Deutschland in einem Maß getroffen, auf das sich keiner vorbereiten konnte. Die wirtschaftlichen Folgen sind Kurzarbeit, Ausfall von Arbeitskräften und Produktionen, Wegfall von Kunden, verkürzte Öffnungszeiten oder gar Schließungen von Unternehmen. Externe Unternehmensberater können jetzt helfen, neue Geschäftsfelder zu untersuchen, bisherige Geschäfte umzustellen, zu digitalisieren oder die Liquidität wieder herzustellen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um ein Modul für von Corona betroffene KMU und Freiberufler zunächst bis 31. Dezember 2020 als Sofortprogramm ergänzt.

  • Betroffene Unternehmen und Freiberufler können einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent, maximal jedoch 4.000 Euro der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung) erhalten.
  • Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Ein Stunden- oder Tagessatz für beanspruchte Beratungsleistungen ist nicht vorgegeben.

Betrug: Warnungen des LKA und der NBank

LKA warnt vor falschen COVID-19-Soforthilfeanträgen

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die Niedersächsische Wirtschaft (ZAC) beim Landeskriminalamt Niedersachsen warnt Unternehmen davor, dass derzeit vermehrt versucht wird, mittels angeblicher Soforthilfeanträge im Zusammenhang mit COVID-19 an Daten von Unternehmen zu kommen. Erste Fälle sind in Baden-Württemberg aufgetreten.


• Detaillierte Informationen finden Sie im NBank-Sondernewsletter


!!! VORSICHT !!! Fake-E-Mails

Im Namen der NBank werden E-Mails versendet, in denen aufgefordert wird, eine Rückzahlung von im Rahmen der Corona-Soforthilfe-Programme des Landes Niedersachsen und des Bundes zu viel erhaltenen Fördergeldern vorzunehmen. Die NBank ist nicht Versender dieser Mails.

Beratungsangebote für Unternehmen

Gewerbetreibenden und Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Situation Liquiditätsprobleme haben oder auch in nächster Zeit erwarten wird geraten, frühzeitig mit den Firmenkundenbetreuungen der jeweiligen Hausbanken Kontakt aufzunehmen.

Zur Vorbereitung auf diese Gespräche sollte überlegt werden, welche Maßnahmen zur Bewältigung der Problemlage selbst ergriffen werden können (zum Beispiel Personalkostensenkung durch temporär mögliche Stundenreduzierung bei Beschäftigen, Privatkredite, Tilgungsaussetzung von Krediten) oder welche Hilfe von den Banken möglich sein könnte. Die Banken erwarten hierfür regelmäßig – soweit nicht bereits vorhanden – den Jahresabschluss 2018, die saldierte BWA Dezember 2019 und eine Liquiditätsplanung zunächst bis mindestens Jahresende 2020.

Die vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ermöglichten und im Hausbankenprinzip durchgeleiteten Finanzhilfen/Kredite sind direkt mit den Firmenkundenbetreuungen der Institute abzustimmen.
Zusätzlich zu den obigen Informationen bietet der Wirtschaftskreis Harlingerland e.V. unter nachstehendem Link einen Maßnahmenkatalog zur kurzfristigen Schadensbegrenzung an.

Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V.


Zudem hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium auf seiner Internetseite eine Liste mit Ansprechpartnern veröffentlicht, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Landesbürgschaften, arbeitsrechtlichen Fragen, Informationen für Mittelstand und Handwerk, Auswirkungen auf den Verkehrssektor:

MW Niedersachsen: Informationen zu Auswirkungen des Corona-Virus

Darüber hinaus wurde zu weiteren Themen rund um die Corona-Epidemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft eine Hotline eingerichtet:

  • Hotline: 0511 120 5757 (8 bis 20 Uhr)

Informationen für die Tourismusbranche

Informationen und häufig gestellte Fragen für Gastgeber und Gäste, insbesondere auch zu Stornierung, Stornogebühren und Kostenregelungen.


Laufend aktualisierter Überblick über die wichtigsten Maßnahmen für die Tourismusbranche, um den Auswirkungen der Coronakrise entgegenzuwirken bzw. diese zu kompensieren.


Zusammenstellung einiger relevante Links und Informationen zur Coronakrise.

Weitere Informationen für Unternehmen und Freiberufler

Regeln für freiwillig versicherte Selbsständige gelockert

Rund 74.000 Selbstständige sind freiwillig in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung versichert (bundesweit). Für diese Selbstständigen hat die Bundesagentur für Arbeit nun die Regeln zum Arbeitslosengeldbezug und zu Beitragszahlungen gelockert, wenn sie durch die Corona-Krise unverschuldet arbeitslos geworden sind. 

Die Bundeagentur für Arbeit hat für diese Zielgruppe einen Onepager als Information erstellt.

Die aktuellsten Übersichten für unterschiedliche Zielgruppen finden Sie hier.

Für Informationen rund um Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen & Co:

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus

  • Telefon 030 34646-5100
  • Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
  • Freitag 8 bis 12 Uhr

Das Team der Wirtschaftsförderung wünscht Ihnen alles Gute!
Bleiben Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund!

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