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Informationen der Wirtschaftsförderung für die Wirtschaft und den Tourismus

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund ist zentraler Ansprechpartner für die Belange der Unternehmen im Landkreis Wittmund und informiert Sie nachfolgend über Hilfen und Fördermöglichkeiten, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus im Landkreis Wittmund aktiv und frühzeitig zu begegnen. (Überblick, Stand: 19. Februar 2021)

!!! ACHTUNG  !!! Antragsstellung für die Überbrückungshilfe III ist gestartet. Zu den Einzelheiten siehe "Verbesserte Überbrückungshilfe III"

Informationen der Wirtschaftsförderung beim Landkreis Wittmund

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Wittmund informiert Sie nachfolgend über Hilfen und Fördermöglichkeiten, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus in Wittmund aktiv und frühzeitig zu begegnen.

Sollten sie zu ihrer konkreten Problemstellung keine Antworten oder Ansprechpartner in den bereitgestellten Informationen finden, wenden sie sich bitte per eMail an das Amt für Wirtschaftsförderung beim Landkreis Wittmund unter wirtschaftsfoerderung@lk.wittmund.de.

Wir sind bemüht, die zur Verfügung gestellten Informationen möglichst aktuell zu halten. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen und einer Vielzahl eingehender Anfragen bitten wir um Ihr Verständnis, wenn Informationen nicht immer aktuell gehalten werden können und sich die Beantwortung Ihrer Anfragen verzögert. Zudem weisen wir darauf hin, dass für die bereitgestellten Informationen und Verlinkungen keine Gewähr auf Richtig- und Vollständigkeit übernommen wird.

(Stand: 19. Februar 2021)

Welche Branchen sind von den Schließungen/Einschränkungen
des öffentlichen Lebens betroffen?

Bund und Länder haben sich am 19. Januar 2021 auf die Verlängerung des bestehenden Lockdowns sowie auf weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geeinigt.

Auf dieser Basis ist die Niedersächsische Corona-Verordnung angepasst worden und tritt am 25. Januar 2021 in Kraft.

Die aktuelleste Fassung der Allgemeinverordnung des Landes Niedersachsens und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landes Niedersachsen.

Konkrete Fragen zur Definitionsauslegung  sind an die Koordinierungsstelle des Landkreises (Tel. 04462/86-7000, E-Mail: koordinierungsgruppe@lk.wittmund.de) zu richten.

Übersicht Corona-Hilfsprogramme

Corona-Hilfsprogramme des Bundes und des Landes Niedersachsen
Die Unternehmensberatung MCON hat eine Übersicht über aktuelle Hilfs- und Förderprogramme zusammengestellt. Diese bietet einen ersten Überblick über die grundsätzlich in Frage kommenden Programme für verschiedene Zielgruppen. Zudem gibt sie grundlegende Hinweise zur Art der Förderung sowie den Förderkonditionen.
Förderübersicht MCON - Stand 21.01.2021

Förderübersicht MCON: Corona-Unterstützungsangebote für Vereine im Bereich Kultur und Soziales - Stand 21.01.2021

Verbesserte Überbrückungshilfe III

Überbrückungshilfe III – vereinfacht und aufgestockt 

Für die Überbrückungshilfe III werden die Bedingungen erneut verbessert und aufgestockt.
Die maximale Fördersumme pro Monat steigt auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen. Einheitliches Förderkriterium ist ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Auch die Abschlagszahlungen werden erhöht und für mehr Unternehmen verfügbar sein.
Zur Überbrückungshilfe III gehört auch eine Neustarthilfe für Soloselbständige.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heisst: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.
  • Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.
  • Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unternehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt bislang vorgesehenen 50.000 Euro für einen Fördermonat möglich.
  • Anerkennung weiterer Kostenpositionen:

    • Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt;
    • Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

Wer ist Antragsberechtigt?

Die bisher vorgesehenen unterschiedlichen Zugangswege zur Überbrückungshilfe III werden deutlich vereinfacht. Antrags- und förderberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen. Die bisherige Unterscheidung „von Schließung betroffen/nicht von Schließung betroffen“ entfällt, ebenso wie der Nachweis von Umsatzeinbrüchen außerhalb des Förderzeitraums.

Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland. Bislang waren es bis zu 500 Millionen Euro. Damit haben auch größere mittelständische Unternehmen Zugang zu dieser Hilfe.

Wie viel wird erstattet?

Die monatliche Förderhöchstgrenze wird noch einmal deutlich erhöht. Unternehmen können bis zu 1,5 Millionen Euro Überbrückungshilfe pro Monat erhalten (statt der bisher vorgesehenen 200.000 bzw. 500.000 Euro). Allerdings gelten hier die Obergrenzen des europäischen Beihilferechts. Das bedeutet: Der beihilferechtliche Rahmen, auf den die Überbrückungshilfe III gestützt ist, lässt nach den derzeit geltenden Obergrenzen einen Zuschuss von insgesamt max. 4 Millionen Euro für ein Unternehmen zu, soweit dieses Unternehmen seine beihilferechtlichen Obergrenzen noch nicht verbraucht hat. Die Bundesregierung setzt sich weiterhin bei der Europäischen Kommission für die Anhebung der beihilferechtlichen Obergrenzen im befristeten Beihilferahmen (Temporary Framework) ein.

Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:

  • bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet,
  • bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und
  • bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.

Welche Unterstützung bekommen Soloselbständige?

Soloselbständige können im Rahmen der Überbrückungshilfe III eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) ansetzen. Die maximale Höhe beträgt 7.500 Euro; bisher waren 5.000 Euro vorgesehen.

Die Bedingungen der einmaligen Betriebskostenpauschale werden deutlich verbessert. Sie wird auf 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt; bisher waren 25 Prozent vorgesehen. Der Referenzumsatz beträgt im Regelfall 50 Prozent des Gesamtumsatzes 2019. Damit beträgt die Betriebskostenpauschale normalerweise 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln. Beispiel: Bei einem Umsatz von 20.000 Euro (Durchschnittsumsatz in der Künstlersozialkasse) werden also 5.000 Euro Neustarthilfe gezahlt (50 Prozent des Referenzumsatzes für sechs Monate 2019, 10.000 Euro).

Weiter Informationen unter Überbrückungshilfe III.

Zur Antragsstellung

November/Dezember-Corona-Hilfe

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt durch angeordnete Schließungen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb alle diese Betroffenen mit einer „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der sogenannten November- und Dezemberhilfe. Alle diese Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe in Form von Zuschüssen. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November sowie im Dezember 2019, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.

Anträge auf Novemberhilfe und Dezemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.

Hier gibt es weitere Informationen

Direktantrag (Soloselbständige)

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- Euro beantragen. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Der Direktantrag auf November- und Dezemberhilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist über das digitale Antragssystem derzeit noch nicht möglich.

Mehr Erfahren

Antrag mit prüfendem Dritten

Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- Euro Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für sie zu stellen.

Mehr Erfahren

Hier geht es zu den FAQs

Corona Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II umfasst, in der Förderphase 2, die Fördermonate September bis Dezember 2020.

Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden.

Die Antragsfrist endet am 31. März 2021.

Antragstellung

Förderphase 2: Förderzeitraum September 2020 bis Dezember 2020

Folgende Änderungen werden in der zweiten Förderphase umgesetzt:


  • Flexibilisierung der Eintrittsschwelle:
    • Nachweis des Umsatzrückgangs um mind. 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
    • Nachweis des Umsatzrückgangs um mind. 30 % im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
  • Erhöhung der Förderhöchstsumme: max. 200.000 Euro (bisher: max. 150.000 Euro)
  • Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von max. 9.000 bzw. max. 15.000 Euro
  • Erhöhung der Fördersätze:
    • 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch (bisher: 80 % der Fixkosten)
    • 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % (bisher: 50 % der Fixkosten)
    • 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 % (bisher: bei mehr als 40 % Umsatzeinbruch)
  • Erhöhung der Personalpauschale von 10 % der förderfähigen Kosten auf max. 20 %
  • Künftig Nachzahlungen sowie auch Rückforderungen bei der Schlussabrechnung möglich



Förderphase 1: Förderzeitraum April 2020 bis August 2020

Wer kann Anträge stellen?

Kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb. 

Mittlere Unternehmen sind somit erstmals antragsberechtigt!


Welche Voraussetzung muss vorliegen?


Ein Umsatzrückgang in den Monaten April und Mai 2020, zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019. 

Was wird gefördert?

Förderzeitraum sind die Monate Juni bis 30. September 2020, je nach Umsatzrückgang werden 40-80% der betrieblichen Fixkosten erstattet. 

Maximale Förderhöhe?

  • Unternehmen bis 5 Beschäftigte max. 9.000 EUR

  • Unternehmen bis 10 Beschäftigte max. 15.000 EUR

  • Unternehmen bis 249 Beschäftigte max. 150.000 EUR

  • Härtefallregelung für Unternehmen bis 10 Beschäftigte, die sehr hohe Fixkosten haben (errechnete Überbrückungshilfe übersteigt Höchstsumme um das Doppelte).

Wie funktioniert das Verfahren?

  • Beratung und Antragstellung über eine/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in, vollständige Anträge werden über ein bundesweites Portal an die Bewilligungsstellen übermittelt.
  • Anträge können ab dem 10.07.2020 gestellt werden.
  • Die Beratungskosten gelten als Fixkosten und sind förderfähig.
  • Bewilligung und Auszahlung durch die NBank.
  • Nachweis der realisierten Umsätze und Fixkosten Antragstellung über eine/n Steuerberater/in, Wirtschaftsprüfer/in oder vereidigte/n Buchprüfer/in.
  • Schlussrechnung durch die NBank (sofern Umsatzentwicklung in der Realität besser war als im Antrag angenommen ggfls. Aufforderung zur Rückzahlung eines Teilbetrages)

Detailierte Informationen zur Überbrückungshilfe


Neustarthilfe für Soloselbstständige

Wer kann die Förderung beantragen?

Soloselbständige aller Branchen, die

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder einen Vollzeit-Angestellten beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Was und wie wird gefördert?

Der Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird in einem Betrag ausgezahlt.

Erfüllt eine soloselbständige Person die Antragsvoraussetzungen, wird die Neustarthilfe als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen. Erst nach dessen Ablauf, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe der Neustarthilfe berechnet, auf den die Soloselbständige bzw. der Soloselbständige Anspruch hat. Diese Endabrechnung ist bis zum 31. Dezember 2021 zu erstellen. Die soloselbständige Person darf die als Vorschuss gewährte Neustarthilfe in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist die Neustarthilfe (anteilig) bis zum 30. Juni 2022 zurückzuzahlen. Sie ist somit als Liquiditätsvorschuss zu verstehen, der im Falle eines positiven Geschäftsverlaufs der Soloselbständigen Person (anteilig) zurückgezahlt werden muss.

Was ist mit der November- und Dezemberhilfe, der Überbrückungshilfe II sowie der Überbrückungshilfe III?

Der sechsmonatige Förderzeitraum der Neustarthilfe (Januar bis Juni 2021) überschneidet sich nicht mit der zweiten Phase des Überbrückungshilfeprogramms (Leistungszeitraum September bis Dezember 2020) und mit der November- oder Dezemberhilfe (Leistungszeitraum November 2020 bzw. Dezember 2020). Die Neustarthilfe kann somit zusätzlich zu diesen Hilfen beantragt werden.

Die Neustarthilfe kann hingegen nicht beantragt werden, wenn Überbrückungshilfe III in Anspruch genommen wird und umgekehrt. Die Antragstellenden müssen sich entscheiden, ob sie die Neustarthilfe oder die Überbrückungshilfe III in Anspruch nehmen wollen.

Detailierte Informationen zur Neustarthilfe

Billigkeitsleistungen für öffentliche Akteure im Tourismus

Ziel der Förderung ist es, regionale und kommunale Tourismusorganisationen, die durch die COVID-19-Pandemie in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, zu unterstützen. Diese Unterstützungshilfe wird in Form der Billigkeitsleistung als nicht rückzahlbare Leistung gewährt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter den beiden nachfolgenden Links

Billigkeitsleistungen für öffentliche Akteure im Tourismus

oder unter

Produktinformationen im PDF-Format

!!!WICHTIG!!!

Rechtzeitige Antragstellung Der Antrag muss bis zum 28.02.2021 bei der NBank eingegangen sein.

Bewilligungsstelle ist die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank),
Günther-Wagner-Allee 12—16, 30177 Hannover.

Informationen zu Corona-Krediten

KfW Schnellkredit für den Mittelstand (100% Haftungsfreistellung)

Sie sind durch die Corona-Krise in finanzielle Schief­lage geraten und benötigen einen Kredit?

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Kredit mit  3,00 %  Sollzins p.a.
  • Kleinere und große Kreditbeträge – bis zu 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos

Bis zum 30.06.2021 können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den neuen KfW-Schnellkredit 2020 abschließen.

Weitere Informationen: Der KfW-Schnellkredit


Niedersachsen-Bank

Der Bund, und das Land Niedersachsen stellen über die NBank weitere Corona-Sonderprogramme zur Verfügung.

Weiter Informationen finden Sie auf der folgenden Seite.

Übersicht zu den niedersächsischen Corona-Sonderprogrammen

Hotline der NBank:


KfW-Corona-Hilfe

Der KfW kommt die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. neben dem neuen Schnellkredit wurden auch bestehende Kreditprogramme verbessert.

Informationen & Kontakt

KfW-Seite: Corona-Hilfe für Unternehmen
• Hotline der KfW: 0800 539 9001

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten:

A:   für kleine Unternehmen, die noch keine 5 Jahre bestehen:

ERP-Gründerkredit–Universell:

    • Kleine und mittlere Unternehmen: bis zu 90 Prozent Risikoübernahmen
    • Große Unternehmen: bis zu 80 Prozent Risikoübernahme

B:   für Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt bestehen:

KfW-Unternehmerkredit:

    • Kleine und mittlere Unternehmen: bis zu 90 Prozent Risikoübernahmen
    • Große Unternehmen: bis zu 80 Prozent Risikoübernahme

Wie beantrage ich Kurzarbeitergeld?

Die Bundesregierung hat die Bedingungen für das Kurzarbeitergeld verbessert. Kurzarbeitergeld kann wesentlich dazu beitragen, dass Arbeitnehmer während einer wirtschaftlichen Durststrecke nicht entlassen werden müssen und den Unternehmen – sobald sich die Lage wieder verbessert – weiterhin zur Verfügung stehen. Die Bundesagentur für Arbeit hat am 17. März 2020 über die Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld wie folgt informiert.

Die wichtigsten Neuerungen im Einzelnen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld.
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.
  • Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur oder
  • unter der Hotline der Arbeitsagentur: 0800 45555 20


Für die Beantragung von Kurzarbeitergeld ist die örtliche Arbeitsagentur zuständig.

Bundesfinanzministerium: pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019 möglich (Liquiditätshilfe für kleine Unternehmen und Soloselbständige)

Das Bundesfinanzministerium hat am 24. April 2020 das Rundschreiben „Corona-Sofortmaßnahme: Antrag auf pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019“ veröffentlicht:

Unternehmen, die coronabedingt in diesem Jahr mit einem Verlust rechnen, können ab sofort neben den bereits für 2020 geleisteten Vorauszahlungen auch eine Erstattung von für 2019 gezahlte Beträge bei ihrem zuständigen Finanzamt beantragen, und zwar auf Grundlage eines pauschal ermittelten Verlustes für das aktuelle Jahr.

Mit dieser Maßnahme soll für kleine Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur und im Gastrobereich notwendige Liquidität geschaffen werden, unabhängig davon, ob die Geschäfte weiterhin geschlossen bleiben oder wieder geöffnet wurden. Die mit dieser steuerlichen Regelung ermöglichte Liquiditätshilfe für die Unternehmen wurde auf ein Gesamtvolumen von drei bis vier Milliarden Euro geschätzt. Dieses betrifft nur die Vorauszahlungen bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer. Die Gewerbesteuer ist damit von dieser Regelung nicht unmittelbar betroffen.

Für weitere Einzelheiten verweisen wir auf die Informationen des Bundesfinanzministeriums.

FAQ-Liste "Corona" (Steuern) des Bundesfinanzministeriums über steuerliche Maßnahmen

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat auf seinen Internetseiten eine Zusammenstellung von häufig gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten (sog. FAQ-Liste „frequently asked questions“) über steuerliche Maßnahmen veröffentlicht, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

Der Deutsche Landkreistag (DLT) teilt hierzu mit:

„Mit einem FAQ ‚Corona‘ (Steuern) (in der Fassung vom 28.12.2020) gibt das Bundesministerium der Finanzen einen kurzen Überblick über die näheren Einzelheiten verschiedener steuerlicher Erleichterungen, die beschlossen wurden, um die von der Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen Steuerpflichtigen zu entlasten und die Liquidität bei durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmen zu verbessern.
Das Dokument soll laufend an die aktuelle Situation und die sich ergebenden Fragestellungen angepasst werden und ist auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen abrufbar (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/2020-04-01-FAQ_Corona_Steuern.html?cms_pk_kwd=06.04.2020_FAQ+Corona+Steuern+&cms_pk_campaign=Newsletter-06.04.2020).
Der Überblick umfasst allgemeine verfahrensrechtliche Hinweise, Ausführungen zur Stundung und den Erlass von Steuern, zur Außenprüfung, zur Lohnsteuer und abschließend allgemeine Hinweise.“

Einzelheiten bitten wir der FAQ-Liste “Corona“ Steuern zu entnehmen.

Neuer Beratungskosten-Zuschuss des Bundes für betroffene Unternehmen und Freiberufler bis 4.000 Euro (100 Prozent)

Die Auswirkungen des Coronavirus haben Deutschland in einem Maß getroffen, auf das sich keiner vorbereiten konnte. Die wirtschaftlichen Folgen sind Kurzarbeit, Ausfall von Arbeitskräften und Produktionen, Wegfall von Kunden, verkürzte Öffnungszeiten oder gar Schließungen von Unternehmen. Externe Unternehmensberater können jetzt helfen, neue Geschäftsfelder zu untersuchen, bisherige Geschäfte umzustellen, zu digitalisieren oder die Liquidität wieder herzustellen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die bestehende Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows um ein Modul für von Corona betroffene KMU und Freiberufler mit Wirkung zum 01. Januar 2021 um zwei Jahre verlängert.

  • Betroffene Unternehmen und Freiberufler können einen Zuschuss in Höhe von 100 Prozent, maximal jedoch 4.000 Euro der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung) erhalten.
  • Zu den Beratungskosten zählen neben dem Honorar auch die Reisekosten sowie Auslagen des Beraters. Ein Stunden- oder Tagessatz für beanspruchte Beratungsleistungen ist nicht vorgegeben.

Betrug: Warnungen des LKA und der NBank

LKA warnt vor falschen COVID-19-Soforthilfeanträgen

Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime für die Niedersächsische Wirtschaft (ZAC) beim Landeskriminalamt Niedersachsen warnt Unternehmen davor, dass derzeit vermehrt versucht wird, mittels angeblicher Soforthilfeanträge im Zusammenhang mit COVID-19 an Daten von Unternehmen zu kommen. Erste Fälle sind in Baden-Württemberg aufgetreten.


• Detaillierte Informationen finden Sie im NBank-Sondernewsletter


!!! VORSICHT !!! Fake-E-Mails

Im Namen der NBank werden E-Mails versendet, in denen aufgefordert wird, eine Rückzahlung von im Rahmen der Corona-Soforthilfe-Programme des Landes Niedersachsen und des Bundes zu viel erhaltenen Fördergeldern vorzunehmen. Die NBank ist nicht Versender dieser Mails.

Beratungsangebote für Unternehmen

Gewerbetreibenden und Unternehmen, die aufgrund der aktuellen Situation Liquiditätsprobleme haben oder auch in nächster Zeit erwarten wird geraten, frühzeitig mit den Firmenkundenbetreuungen der jeweiligen Hausbanken Kontakt aufzunehmen.

Zur Vorbereitung auf diese Gespräche sollte überlegt werden, welche Maßnahmen zur Bewältigung der Problemlage selbst ergriffen werden können (zum Beispiel Personalkostensenkung durch temporär mögliche Stundenreduzierung bei Beschäftigen, Privatkredite, Tilgungsaussetzung von Krediten) oder welche Hilfe von den Banken möglich sein könnte. Die Banken erwarten hierfür regelmäßig – soweit nicht bereits vorhanden – den Jahresabschluss 2018, die saldierte BWA Dezember 2019 und eine Liquiditätsplanung zunächst bis mindestens Jahresende 2020.

Die vom Bund über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ermöglichten und im Hausbankenprinzip durchgeleiteten Finanzhilfen/Kredite sind direkt mit den Firmenkundenbetreuungen der Institute abzustimmen.
Zusätzlich zu den obigen Informationen bietet der Wirtschaftskreis Harlingerland e.V. unter nachstehendem Link einen Maßnahmenkatalog zur kurzfristigen Schadensbegrenzung an.

Wirtschaftsförderkreis Harlingerland e.V.


Zudem hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium auf seiner Internetseite eine Liste mit Ansprechpartnern veröffentlicht, unter anderem zu Fördermöglichkeiten, Landesbürgschaften, arbeitsrechtlichen Fragen, Informationen für Mittelstand und Handwerk, Auswirkungen auf den Verkehrssektor:

MW Niedersachsen: Informationen zu Auswirkungen des Corona-Virus

Darüber hinaus wurde zu weiteren Themen rund um die Corona-Epidemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft eine Hotline eingerichtet:

  • Hotline: 0511 120 5757 (8 bis 20 Uhr)

Informationen für die Tourismusbranche

Informationen und häufig gestellte Fragen für Gastgeber und Gäste, insbesondere auch zu Stornierung, Stornogebühren und Kostenregelungen.


Laufend aktualisierter Überblick über die wichtigsten Maßnahmen für die Tourismusbranche, um den Auswirkungen der Coronakrise entgegenzuwirken bzw. diese zu kompensieren.


Zusammenstellung einiger relevante Links und Informationen zur Coronakrise.

Weitere Informationen für Unternehmen und Freiberufler

Regeln für freiwillig versicherte Selbsständige gelockert

Rund 74.000 Selbstständige sind freiwillig in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung versichert (bundesweit). Für diese Selbstständigen hat die Bundesagentur für Arbeit nun die Regeln zum Arbeitslosengeldbezug und zu Beitragszahlungen gelockert, wenn sie durch die Corona-Krise unverschuldet arbeitslos geworden sind. 

Die Bundeagentur für Arbeit hat für diese Zielgruppe einen Onepager als Information erstellt.

Die aktuellsten Übersichten für unterschiedliche Zielgruppen finden Sie hier.

Für Informationen rund um Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen & Co:

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Corona-Virus

  • Telefon 030 34646-5100
  • Montag bis Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
  • Freitag 8 bis 12 Uhr

Das Team der Wirtschaftsförderung wünscht Ihnen alles Gute!
Bleiben Sie und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund!

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